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65.000 Zuschauer: Pur und Freunde liefern Hits und viel Wärme

GELSENKIRCHENPur, Xavier Naidoo, Andreas Bourani, Max Giesinger und Bülent Ceylan - vor 65.000 Zuschauern auf Schalke. Bei "Pur and Friends" am Samstag gab es viele, viele Hits. Hier finden Sie Fotos von diesem gigantischen Familienfest.

Pur und Freunde liefern Hits und viel Wärme
Eindrücke von "Pur and Friends 2017" auf Schalke. Foto: Nils Lenfers

Pünktlich, kurz vor 20 Uhr ertönt ein Gong, alle 65.000 Fans erheben sich zu Synthie-Sounds, in die Beethovens 9. Symphonie, die Hymne der europäischen Union eingewoben ist. Unter dem frenetischen Jubel und dem Funkenregen üppiger Pyrotechnik – heute ausnahmsweise in der Fußballarena erlaubt – kommen zunächst die sechs Musiker auf die große, inmitten der Halle angelegte, Bühne. Zuletzt erscheint Sänger Hartmut Engler, der sich überrascht bis überwältigt über diesen Empfang zeigt.

Auch wenn Pur aktuell eine einjährige Konzertpause einlegt, Zeit für das Mega-Event „Pur and Friends“ auf Schalke muss sein. Es besteht eine alte Verbundenheit zwischen den Schwaben aus Bietigheim-Bissingen, eine der erfolgreichsten deutschen Popgruppen, und der Arena seitdem Hartmut Engler und Co. mit zwei Konzerten zum Abschluss ihrer „Mittendrin-Tour die musikalische Einweihung der Arena 2001 übernahmen.

Zur sechsten, restlos ausverkauften Ausgabe, sind in schöner Tradition wieder Freunde eingeladen worden. Mit auf der Bühne stehen unter anderem WM-Sommermärchen-Sänger Andreas Bourani, Singer-Songwriter Daniel Wirtz, Mannheims Soul-Sohn Xavier Naidoo, Metal-Comedian Bülent Ceylan sowie Senkrechtstarter Max Giesinger im Vorprogramm.

31 Bilder
Pur and Friends 2017 auf Schalke

Achtung und Respekt - dagegen kann niemand etwas haben

„Achtung“, Titelsong vom gleichnamigen 2015 veröffentlichten Album, eröffnet das rund dreistündige Konzert und soll gleichsam inhaltlich einen roten Faden darstellen. „Das wird ein Abend“, verspricht Engler, denn der Mitsing-Pop im Wir-gemeinsam-Wohlfühl-Modus beschwört durchweg Achtung und Respekt, in der Liebes-Zweierbeziehung, unter Freunden sowie im gesellschaftlichen Kontext. Da kann niemand etwas ernstlich dagegen haben.

Als erster „Freund“ präsentiert sich Xavier Naidoo mit „Dieser Weg“ und mit „Wer hält die Welt“, im Duett mit Engler, beweist er, dass seine intensive, warme Soul-Stimme den gesanglichen Fähigkeiten des immer etwas angestrengt wirkenden PUR-Frontmanns ziemlich überlegen ist. Auch „Freund“ und Singer-Songwriter Daniel Wirtz schafft es mit seiner Stimme, dem PUR-Klassiker „Immer wenn sie diesen Tango hört“ ungleich mehr dramatische Tiefe zu vermitteln. Engler punktet bei den Fans mit „Anni“, eine Hommage an seine Mutter, die mit über 90 Jahren im vergangenen November gestorben ist.  

Letztlich sind es Klassiker wie „Brüder“, eine schwäbische Variante von Lennons „Imagine“, die in akustischer Form auf kleiner Bühne, oder „Indianer“ und „Lena“, die die Fans, die immer mal wieder auch gesanglich die Regie übernehmen, begeistern.

Das Event beweist perfekt, wie Mainstream funktioniert. Es ist ein gigantisches  Familienfest, bei dem nicht jeder nur auf sein Handy-Display glotzt, sondern zumindest auch mal gemeinsam singt und im Rhythmus mitklatscht.

 

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