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Tipps für NRW: Das können Familien in den Ferien unternehmen

DORTMUND/NRWDie Sommerferien sind genau 46 Tage lang. „Viel zu wenig“, werden die allermeisten Schüler stöhnen. Sie könnten noch deutlich mehr vertragen. Schließlich gibt es für Kinder, Jugendliche und ihre Familien in NRW jede Menge zu entdecken. Wir verraten, wo es spannend, sportlich oder "tierisch" wird.

Das können Familien in den Ferien unternehmen
Auch im Fußballmuseum in Dortmund können die Kinder in der Ferienzeit vorbeischauen. Foto: Schütze
  • Museum Ostwall, Dortmund: Die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts hat hier ein angemessenes Zuhauses gefunden. Und bewacht wird alles von Flux, dem Fuchs, dem Maskottchen des Museums, der mit seinem Namen natürlich auf die berühmte Kunstrichtung Fluxus anspielt. In den Sommerferien werden vier Kunstworkshops angeboten. Los geht es am 20. Juli mit einem Programm für Kinder ab vier Jahren. „Mit Flux, dem Fuchs, im Museum“ lautet der Titel. Und am Ende des spannenden Tages gestalten die Kinder selbst ihr tierisches Kunstwerk.



    Unter dem Titel „Familienspiel“ folgt am 22. Juli ein Workshop für alle. Kinder ab vier Jahren kümmern sich am 27. Juli um „Stadtansichten“, am 29. Juli sind noch mal die Familien mit „Kunst-Leben-Buch“ dran. Die Workshops dauern von 11 bis 13 Uhr und kosten 8 Euro. Anmeldung: Tel. (0231) 5023247.
     
  • Westfälische Salzwelten, Bad Sassendorf: Salz gehört zu einem gelungenen Sommerurlaub dazu. Zumindest jedenfalls in der in reichlich Meerwasser gelösten Form. Und wenn dann auch noch die Sonne scheint… Das Erlebnismuseum in Bad Sassendorf widmet sich in den anstehenden Sommerferien anderen Salzen. Zum Beispiel dem Kochsalz, für das besonders kreative Kinder tolle Streuer basteln können. Oder dem Gips, mit dem Nachwuchs-Detektive geheimnisvolle Spuren sichtbar machen können. Kurzum: Vom 17. bis 21. Juli und vom 7. bis 11. August finden in den Westfälischen Salzwelten zwei spannende Fünf-Tage-Workshops statt. Die Tage dauern von 10 bis 13 Uhr und sind unter Tel. (02921) 9433421 zu buchen.
     
  • Zeche Zollverein, Essen: Während der gesamten Sommerferien bieten der Denkmalpfad und das Ruhrmuseum Tagesworkshops an, mit denen sich die Kinder für ein paar Stunden in ferne Welten, alte Zeiten und aufregende Orte versetzen können.
    Angesprochen sind Interessierte im Alter von 7 bis 12 Jahren, die sich nicht nur für die Geschichte des Bergbaus interessieren, sondern noch ganz anderen Geheimnissen auf die Spur kommen möchten. Kleine Archäologen erfahren zum Beispiel, was es damit auf sich hat, dass sich Haie und Krokodile früher auf dem Gebiet des heutigen Ruhrgebiets die Flossen gegeben haben. Andere begeben sich auf Geschichtsreise und lassen sich spielerisch die Historie der Reformation erklären. Und eine dritte Gruppe besichtigt den „größten Toaster der Welt“ auf dem Gelände der Kokerei. Jeder Erlebnistag beginnt um 8 Uhr, Schichtende ist um 16 Uhr. Für die Kosten und das Mittagessen kommt die RAG-Stiftung auf. Anmeldungen unter ferien@zollverein.de
     
  • Wildwald Vosswinkel, Arnsberg: Das riesige Waldgelände ist genau das richtige Spaß-Territorium für Kinder und Jugendliche, die sich in den Ferien nicht von der Flimmerkiste bräunen lassen wollen. Passionierte Sofakartoffeln haben im Wildwald garantiert einen schweren Stand. Kinder mit Düsenantrieb und einem enormen Wissenshunger kommen ganz sicher eher auf ihre Kosten.
    Die Programmgestalter haben ihre Angebote in sechs Wochenpakete zusammengefasst. Erst treiben die „Wilden Kerle“ ihr Unwesen im Wald, dicht gefolgt von den „Wilden Hühnern“ in der Woche danach. Auch die Angebote „Steinzeitjäger“, „Robin Hood“ und „Yakari“ richten sich an Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. In der letzten Woche kommen dann aber auch noch die jüngeren Kinder auf ihre Kosten. Die „Zwergenwoche“ ist für Teilnehmer von vier bis sechs Jahren gedacht. Jeder Tag dauert von 9 bis 16 Uhr. Anmeldungen sind unter Tel. (02931) 97230 möglich.
     
  • Deutsches Klingenmuseum, Solingen: An zwei Sommerferienwochen reisen die Besucher des Museums ganz weit in die Vergangenheit. Die Programmgestalter haben sich ein historisches Spiel ausgedacht, das den zunächst etwas merkwürdigen Titel „LOCVM GRAEFRATHVM“ trägt.
    Was sich dahinter verbirgt, ist aber schnell erklärt. Der Name bezeichnet einen Ort, der fast genau wie das alte Rom aussieht – nur mit dem Unterschied, dass hier Römer und Germanen in trauter Friedfertigkeit nebeneinander leben. Vom 31. Juli bis zum 4. August und noch mal vom 7. bis zum 11. August schlüpfen die Kinder in ihre historischen Rollen. Sie können sich entscheiden, ob sie lieber Schmied oder Weber, lieber Römer oder Germane sein wollen. Dann geht es los. Das Programm dauert jeweils von 9 bis 15 Uhr und ist auch tageweise buchbar. Anmeldungen unter u.ruhnau@klingenmuseum.de
  • Schloss Horst, Gelsenkirchen: Heute sind Bücher Massenprodukte. Das war zur Zeit Martin Luthers noch ganz anders. Während eines dreitägigen Workshops erfahren die Teilnehmer dies am eigenen Leib. Sie erhalten Einblicke in die hohe Kunst der Handschriften, sie formen Buchdeckel aus Holz und verzieren diese mit Metallplatten, Edelsteinen und anderem Schmuck.
    Das Ferienprogramm dauert vom 21. bis zum 23. August und richtet sich an Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Täglich wird die Buchwerkstatt um 10 Uhr aufgeschlossen, der Letzte macht so gegen 16 Uhr das Licht aus. Anmeldungen werden unter Tel. (0209) 1696131 entgegengenommen.
     
  • Deutsches Fußballmuseum, Dortmund: Auch in der für einige sicher quälend langen Übergangszeit zwischen dem Finale des Confed-Cups und dem ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison hält das Deutsche Fußballmuseum den Ball im Spiel. Jeden Tag können Gruppen das Ferienprogramm „Fans und Fankultur“ buchen. Nach einer geführten Tour durch die Ausstellung treten die Kinder selbst auf dem Kleinspielfeld gegen das Leder.



    Und wer dann noch Lust hat, kann sich zu einer launigen Bastelrunde an den Tisch setzen und sich seine eigenen Fan-Instrumente basteln. Rasseln, Klatschpappen, Tröten: Alles ist erlaubt. Das Programm ist geeignet für Vorschul- und Grundschulkinder oder Gruppen im Alter von 11 bis 15 Jahren. Beginn ist immer um 10 Uhr. Ohne Basteln ist nach drei, mit Basteln nach vier Stunden Abpfiff. Fragen werden gerne per Mail beantwortet: museumspaedagogik@fussballmuseum.de

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