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7. Rekener 24-Stunden-Lauf: Eückwärts zum Ziel

REKENWenn von einem 24-Stunden-Lauf 22 Stunden verregnet sind, dann könnte mancher Veranstalter wohl im wahrsten Sinne des Wortes einpacken. Nicht so in Reken, nicht bei Rainer Kauczor. Denn dessen Benefizlauf rund um den Gevelsberg hat längst Kultstatus erlangt. Am Freitag und Samstag ließen sich unglaubliche 1206 Läufer, Walker und Spaziergänger für den guten Zweck nass regnen.

Eückwärts zum Ziel
Rainer Kauczor (l.) war begeistert vom Auftritt von Rückwärtsläufer Markus Jürgens und seiner Freundin Jenny Wehmschulte. Foto: Lücke

Damit kamen zwar erstmals weniger Läufer als im vorangegangenen Jahr. Trotzdem lieferten die Teilnehmer wieder so manchen Superlativ. Allen voran Markus Jürgens. Der Weltrekordhalter im Rückwärts-Marathon ging die Strecke mithilfe von Freundin Jenny Wehmschulte rückwärts an. Dank der Kommandos und Führung seiner vorwärts laufenden Freundin wusste der Emsdettener bei jedem Schritt, wohin er laufen musste und legte auf diese Weise 44 Runden oder 105,6 Kilometer zurück. Der Clou: Die Firmen Ha-Ra und Ha-Ra Lippe-Ruhr sponserten jeden von Jürgens gelaufenen Kilometer mit 50 Euro. „Das alleine sind schon 5280 Euro“, freute sich Rainer Kauczor (kl. Foto) über den Einsatz des ungewöhnlichen Läuferpaares.

Beim Start am Freitag stellten die rund 400 Läufer dann auch gleich noch einen inoffiziellen Weltrekord auf, als sie allesamt rückwärts starteten und die ersten 100 Meter so zurücklegten.

Wieviel Geld insgesamt zusammen kam und an die Kinderhospizdienste Emscher-Lippe (Gladbeck), Recklinghausen und Südliches Münsterland (Haltern) fließen wird, wird Kauczor erst in einigen Wochen genau wissen. Fest steht aber, dass neben der Spendenaktion für Markus Jürgens auch der langjährige Sponsor Oliver Sprungmann vom Autohaus Sprungmann wieder 50 Cent pro gelaufener Runde spendet.

Dauergäste

Neben Sprungmann konnte Rainer Kauczor auch andere „Dauergäste“ wieder begrüßen. Fußball-Weltmeister Olaf Thon schaute am Freitagabend vorbei und lief seine Runden und auch Regina Peters ließ es sich nicht nehmen, am Gevelsberg zu starten. Die frühere Lehrerin startet Jahr für Jahr mit dem Rollator und ist mittlerweile 93 Jahre alt. Doch für die gute Sache war es am Gevelsberg egal, wie alt man ist − oder wie herum man läuft

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