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Fußball: Gute Stimmung beim Junioren Cup von Rot-Weiß

DEUTENVergangenes Wochenende war es wieder so weit: Am Deutener Bahndamm richtete die Jugendabteilung des heimischen Rot-Weiß zusammen mit der Volksbank Dorsten das alljährliche Jugendturnier für die G-, F-, E- und D-Junioren aus.

Gute Stimmung beim Junioren Cup von Rot-Weiß
Die Jugendmannschaften von Rot-Weiß Deuten schafften es in keiner Altersgruppe über die Gruppenphase hinaus. Trotzdem war die Enttäuschung bei den Spielern nicht groß. Foto: Lücke

Unter der Leitung des Jugend-Geschäftsführers Hubert Stenkamp sorgten die Helfer für die Verpflegung, für Nebenaktivitäten wie Hüpfburg und Kinderschminken sowie auch für den Turnierablauf bei mehr als 40 Mannschaften. Probleme gab es nur bei der Einhaltung des Zeitplans. Das Spielfest der F-Junioren dauerte am Samstag länger als geplant, sodass auch die danach spielenden E-Jugendlichen in Zeitverzug gerieten. Knapp eine Stunde länger dauerte damit das Turnier. Der Tag wurde sowohl für die Eltern und Kinder, als auch für die Organisatoren, länger und länger. So wunderte es nicht, dass es auch mal zu leichten Unstimmigkeiten zwischen einigen Trainern, Eltern und der Turnierleitung kam. Alle Beteiligten mussten Geduld aufbringen.

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15. Jugendturnier bei Rot-Weiß Deuten

Doch nach einem Gespräch waren auch diese Dissonanzen beseitigt. Am Ende des ersten Tages wurde es sogar so harmonisch, dass der Trainer der E2 des VfB Kirchhellen, Dennis Prien, den Tag mit wenigen Worten auf den Punkt brachte: „Danke für ein tolles Turnier. So viele und freundliche Helfer zu motivieren, ist eine Kunst. Das war toll, dazu absolut faire Preise – ich fand es fast zu günstig – und tollen Speisen und Getränke.“ Er erreichte mit seiner Mannschaft zwar nur den dritten Rang – den Ersten belegte die DJK Dülmen nach einem 2:0-Erfolg im Finale gegen TuSEM Essen – doch diese Worte zeigten: Auch bei der 13. Auflage hat das Turnier nicht an Attraktivität verloren.

„Schönes Gefühl“

Stenkamp konnte sich zum Ende des Samstags ein Lob an seine Helfer nicht verkneifen: „Das ist Jahr für Jahr eine Menge Arbeit und auch heute war es wieder ein langer Tag. Wenn ich dann aber sehe, wie alles funktioniert hat, ist das Jahr für Jahr einfach ein schönes Gefühl.“

Viel Zeit zum Ausruhen und Schlafen hatten die Rot-Weißen von Samstag auf Sonntag nicht. Um acht Uhr trafen sie sich, um den zweiten Tag vorzubereiten. Um zehn Uhr kamen die Minikicker; danach die ältesten Teilnehmer. Und die spielten einen ansehnlichen Fußball. Der heimische SV Schermbeck konnte sogar bis ins Finale einziehen. Dort musste er sich dann allerdings dem TuS Haltern mit 0:3 geschlagen geben. Weniger erfolgreich schlugen sich die Gastgeber, die in keiner Altersklasse die Gruppenphase überstanden. Nach einem Getränk und einem Hamburger war die Enttäuschung aber auch überstanden.

Für die Deutener Organisatoren war das Turnier damit aber noch nicht überstanden. Einiges gab es noch zu tun. So mussten Zelte und Theken abgebaut, die Hüpfburg eingepackt und Plätze aufgeräumt werden. Erst nachdem die Anlage sauber und alles erledigt war, gönnten sich die Rot-Weißen ihr verdientes Bier – und stießen auf ein weiteres Jugendturnier 2018 an.

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