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Fußball: Westfalenliga 2: KSC-Trainer Huber: "Die Alarmglocken läuten"

DORTMUNDAuch am Tag danach hatte sich die Laune bei Lothar Huber noch nicht gebessert. Noch immer war der Trainer des Kirchhörder SC verärgert über den mit vielen Defiziten behafteten Auftritt seiner Mannschaft bei der 1:2-Niederlage in Wanne-Eickel, die er als den schwächsten dieser noch jungen Westfalenliga-Saison bezeichnete.

KSC-Trainer Huber: "Die Alarmglocken läuten"
Lothar Huber war enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft in Wanne-Eickel. Foto: Laryea

„Wir werden jetzt in Ruhe, aber auch in aller Deutlichkeit, diese Vorstellung analysieren und ergründen, warum es nach einer guten Trainingswoche zu diesem Leistungsabfall kam“, kündigt Huber für diese Woche Ursachenforschung an. Dabei nimmt er die gesamte Mannschaft in die Pflicht. „Noch“, sagt er, „ist nicht viel passiert. Aber es läuten schon die Alarmglocken. So etwas darf sich auf keinen Fall wiederholen.“

"Haben eine gute Mannschaft"

Trotz des schlechten Saisonstarts und Tabellenplatz 15 nach fünf Spieltagen stellt Lothar Huber die Qualität seines Kaders grundsätzlich nicht in Frage: „Wir haben eine gute Mannschaft, die den Anforderungen in dieser Liga auf jeden Fall gewachsen ist. Nur muss jetzt jeder eine entsprechende Einstellung zeigen und sein gesamtes Potenzial abrufen. Wenn wir endlich komplett und alle Spieler vollständig einsatzbereit sind, bieten sich uns Alternativen in allen Bereichen.“

Die personellen Probleme, die den KSC aufgrund diverser Urlaubsreisen (aktuell verabschiedet sich auch noch David Wawrzynczok für eine Woche in die Ferien) und Verletzungen schon seit der Vorbereitung begleiten, sind eine Ursache für die mangelnde Fitness einiger Akteure und die unbefriedigenden Resultate. Mit Constantin Kesper, der sich nach seinem Bandscheibenvorfall langsam wieder heranarbeitet, sowie Mike Muretic, der im November am Kreuzband operiert wird und in dieser Saison gar nicht mehr zum Zuge kommen dürfte, und Mücahet Deniz, dem aufgrund einer Meniskus-OP eine sechswöchige Pause droht, gibt es weiterhin drei Langzeit-Ausfälle. Zudem bleibt abzuwarten, wie schlimm es die in Wanne mit Sprunggelenks-Verletzungen ausgeschiedenen Gilmar Veigas Mendes und Mustafa Yüksel erwischt hat.

Hoffen auf Rammel

Bleibt nur zu hoffen, dass Sascha Rammel nach weitgehend auskurierten Achillessehnenproblemen wie geplant im schweren Heimspiel am Sonntag gegen Olpe sein Comeback feiern kann. Den Ex-Borussen braucht die Mannschaft gerade in diesen schwierigen Zeiten dringend – als Führungsspieler, ruhenden Pol und Ideengeber. 

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