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Das Morgen-Update: Schüsse in Wattenscheid - keine Züge in Wuppertal

NRWKein Zug mehr nach Wuppertal. Schüsse in Wattenscheid. Neue Verhandlungen in Korea. Viele konkrete Fragen, die es zum Brexit zu klären gilt. Und der Auftakt zur Fußball-EM 2017. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute früh müssen wir vor allem mit einer dichten Wolkendecke vorliebnehmen. Im Laufe des Tages soll diese aber immerhin teilweise etwas für Platz für einige Sonnenstrahlen machen. Dabei wird es mancherorts bis zu 25 Grad warm. Die genauen Werte für Ihren Ort finden Sie hier.

Der Verkehr:

Bahn: Auf unseren virtuellen Bahnhofstafeln können Sie hier die aktuellen Abfahrtzeiten der Züge in verschiedenen Bahnhöfen der Region live sehen.

Zur interaktiven Abfrage einzelner Autobahnen geht es hier.

 

 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Nach tödlichen Schüssen im Leipziger Rockermilieu müssen sich heute vier Rocker der Hells Angels wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Einer von ihnen soll am 25. Juni vergangenen Jahres in der als Kriminalitäts-Hotspot berüchtigten Eisenbahnstraße mehrere Schüsse auf Mitglieder des verfeindeten Rocker-Clans United Tribuns abgegeben haben. Ein 27-Jähriger starb, zwei weitere Männer wurden lebensgefährlich verletzt. Die anderen drei Angeklagten sollen sich mit „Gewalttätigkeiten“ beteiligt haben.
  • Im Prozess um die Tötung eines sechsjähringen Jungen mit Kohlenmonoxid von einem Holzkohlegrill fällt das Landgericht Ulm heute das Urteil. Angeklagt ist der 43 Jahre alte Vater des Jungen. Er habe das Kind im Juli 2016 im Schlafzimmer seiner Wohnung in Munderkingen in der Nähe von Ulm aus niedrigen Beweggründen heimtückisch umgebracht, so die Staatsanwaltschaft. Sie forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Der Beschuldigte habe sich an der von ihm geschiedenen Mutter des Jungen rächen wollen, nachdem ihr das Sorgerecht zugesprochen worden war.

  • Die Außenminister der EU-Staaten wollen an diesem Montag in Brüssel über weitere Möglichkeiten zur Eindämmung des Flüchtlingszustroms aus Libyen beraten. Angedacht ist unter anderem, die Vermögen von Hintermännern der libyschen Schleuserbanden einzufrieren und deren Mitglieder mit Einreiseverboten zu belegen. Nach Zahlen der EU wurden in Libyen allein im vergangenen Jahr mindestens 1,6 Milliarden US-Dollar mit Schleuserkriminalität verdient. Von dem nordafrikanischen Land aus gelangen monatlich im Schnitt mehr als zehntausend Migranten über das Mittelmeer nach Europa.

  • Die Europäische Union und Großbritannien beginnen die zweite Runde ihrer Brexit-Verhandlungen. Erstmals geht es um konkrete inhaltliche Fragen zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, der für März 2019 geplant ist. Gesprochen wird unter anderem über die Zukunft der EU-Bürger in Großbritannien und der Briten in der EU sowie über finanziellen Forderungen der EU an London und die künftige EU-Grenze zu Nordirland.

  • Im Bankrott-Prozess gegen Anton Schlecker erhofft sich das Gericht heute Erkenntnisse über die Lage der Drogeriemarktkette nach der Insolvenz. Geladen ist Verwalter Arndt Geiwitz, der nach dem Ende der damals größten Drogeriemarktkette Europas die Bücher analysiert hat. Schlecker hatte Anfang 2012 Insolvenz angemeldet. Die Anklage wirft Anton Schlecker vorsätzlichen Bankrott vor. Er soll außerdem Geld aus dem Unternehmen gezogen und an seine Kinder Lars und Meike verschoben haben, die wegen Beihilfe angeklagt sind.

  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) stellt die Ergebnisse des Runden Tisches zum Thema „Frauen in Kultur und Medien“ vor. Neben Teilnehmern des Runden Tisches wurde auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Vorstellung der Ergebnisse erwartet. Eine Studie des Deutschen Kulturrates hatte im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass Frauen in Kultur- und Medienberufen durchschnittlich 24 Prozent weniger verdienen als männliche Kollegen. Außerdem sind Frauen laut der Studie in Führungspositionen von Kulturbetrieben und in Jurys von Wettbewerben unterrepräsentiert und werden bei Preisverleihungen seltener ausgezeichnet.

  • Titelverteidiger Deutschland startet am um 20:45 Uhr mit dem Klassiker gegen Schweden in die Fußball-Europameisterschaft der Frauen in den Niederlanden. Steffi Jones kann bei ihrem EM-Debüt als Bundestrainerin in Breda ihre besten Formation auf das Feld schicken. Bislang hat der achtmalige Europameister noch nie ein EM-Auftaktmatch verloren. Auch die Bilanz gegen die Skandinavierinnen ist makellos. Alle bisherigen fünf EM-Duelle mit den Schwedinnen konnte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes gewinnen.

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Heute vor...

...17 Jahren wurde Baschar al-Assad Staatspräsident von Syrien. In einem Referendum erhielt er damals über 97 Prozent der Stimmen. Assad galt damals als großer Hoffnungsträger für sein Land. Heute tobt in Syrien ein erbitterter Bürgerkrieg, der nun schon mehr als sechs Jahre andauert.

Das war in den letzten 24 Stunden unser am häufigsten geklickter Artikel:

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Währenddessen, im schwarzgelben Asien:

 

mit Material von dpa

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