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Aus BVB-Luxusproblem wird Engpass: Schmelzer fehlt sechs Wochen - Hoffnung bei Bartra

FREIBURGMarcel Schmelzer bleibt das Verletzungspech treu. Der BVB-Kapitän hat sich beim Spiel in Freiburg am Samstag erneut einen Bänderteilriss im rechten Sprunggelenk zugezogen und muss rund sechs Wochen pausieren - das ergab eine genaue Untersuchung am Sonntagmittag in Dortmund. Weniger dramatisch sieht es bei Marc Bartra aus.

Schmelzer fehlt sechs Wochen - Hoffnung bei Bartra
Marcel Schmelzer hat es gegen Freiburg erneut am Sprunggelenk erwischt. Dortmunds Kapitän muss rund sechs Wochen pausieren. Foto: dpa
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BVB-Training in Brackel am 10. September

Während bei Bartra, der früh aufgrund von Leistenproblemen passen musste, noch Hoffnung auf einen Einsatz in der Champions League gegen die Tottenham Hotspur (Mittwoch, 20.45 Uhr) besteht, verlief der Nachmittag im Breisgau für Dortmunds Kapitän doppelt bitter.

"Es ist die gleiche Stelle"

Der 29-Jährige war gerade erst von einer Sprunggelenksverletzung genesen und gab im Breisgau sein Saisondebüt - allerdings nur für 30 Minuten. Dann sahen die 24.000 Zuschauer im Schwarzwald-Stadion eine Szene, die zwar für viel Diskussionsstoff sorgte, letztlich aber eine vertretbare Rote Karte zur Folge hatte. Freiburgs Mittelfeldspieler Yoric Ravet kam die berühmten Zehntel zu spät und erwischte Schmelzer mit einem böse Tritt am Fuß. Wieder das rechte Sprunggelenk.

 


„Es ist die gleiche Stelle“, sagte Schmelzer bedient. „Ich habe sofort gemerkt, dass es nicht weitergeht. Das waren höllische Schmerzen.“ Zumindest ein Bruch konnte bei der anschließenden Untersuchung im Krankenhaus ausgeschlossen werden. Am Sonntag dann folgte die ernüchternde Diagnose: Bänderteilriss. Sechs Wochen Pause. Vorwürfe in Richtung Ravet wollte Schmelzer nicht anbringen. „Er hat versucht, mir den Ball abzunehmen, war auch schon in der Kabine und hat sich entschuldigt. Alles gut.“

"Die Rote Karte ist vertretbar"

Während die Freiburger Zuschauer Schiedsrichter Benjamin Cortus nach dem Platzverweis per Videobeweis als Buhmann auserkoren hatten, reagierte Freiburgs Coach Christian Streich besonnen: „Ich stand daneben und habe die Szene genau gesehen. Yoric kommt leider zu spät und trifft Marcel Schmelzer. Die Rote Karte ist vertretbar.“ Zum Prozedere sagte Streich: „Das läuft jetzt, der Videobeweis wurde ein Jahr lang getestet. Er wurde eingeführt, um mehr Gerechtigkeit zu bekommen. Und ich gehe davon, dass es mehr Gerechtigkeit geben wird.“

Beim BVB droht nach der Luxusproblem-Diskussion der vergangenen Woche nun ein Engpass in der Defensive. Die Alternativen für die Position des Linksverteidigers heißen Dan-Axel Zagadou und Jeremy Toljan. Marcel Schmelzer sieht dem ersten Gruppenspiel in der Königsklasse dennoch entspannt entgegen: „Selbst wenn Marc und ich ausfallen, sollten wir das hinkriegen.“ Ein Punkt sollte es in Wembley in Anbetracht der komplizierten Konstellation schon sein.

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