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BVB-Marketing-Direktor: Carsten Cramer: "Noch mehr auf China einlassen"

TOKIODen symbolischen "Spagat zwischen Borsigplatz und Shanghai", den BVB-Boss Hans-Joachim Watzke angekündigt hatte, setzt der Klub jetzt in die Tat um. Im Rahmen seiner Asienreise gibt es den offiziellen Startschuss für ein neues BVB-Büro in China. Marketing-Direktor Carsten Cramer erklärt die Hintergründe.

Carsten Cramer: "Noch mehr auf China einlassen"
BVB-Marketingdirektor Carsten Cramer sagt: "Ich glaube, dass wir als BVB eine gute Geschichte erzählen können, für die man sich dort interessiert." Foto: imago

Der BVB hat vor zwei Jahren eine Dependance in Singapur eröffnet. Nun kommt ein zweites Büro in Shanghai hinzu. Warum?
Singapur und Shanghai sind komplett unterschiedliche Regionen und Märkte, ganz verschieden. Sinn und Zweck der Außenstelle in Shanghai ist es, vor Ort noch präsenter zu sein, noch schneller reagieren zu können. Wir möchten uns noch mehr auf China einlassen und lokal verdrahtet sein. Dieses Land ist viel zu groß und zu komplex, als dass wir unsere Aktivitäten dort von Dortmund aus umsetzen können.

Wie viele Mitarbeiter werden Sie dort beschäftigen?
Am Anfang ist das eine kleine Mannschaft mit drei Mitarbeitern. Aus China und auch aus Dortmund. Wir brauchen die lokale Ortskenntnis, wollen aber auch Kollegen aus Dortmund, die unseren Geist dort transportieren können.


Die Bundesliga und der DFB gehen in China in die Offensive. Wie ist der BVB da involviert?
Wir machen unser eigenes Ding, aber das passt natürlich ins Gesamtkonzept. Wir haben jetzt wieder einige Kooperationen angestoßen, unter anderem mit einem Klub in China. Den Namen kann ich noch nicht nennen. Dort wächst aber auch die Einsicht, dass es nicht reicht, immer teure Stars einzukaufen, sondern die Chinesen wollen auch nachhaltig in den Nachwuchs zu investieren.

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Warum China?
China ist ein riesiges Land, und das Interesse an Fußball steigt ungemein. Ich glaube, dass wir als BVB eine gute Geschichte erzählen können, für die man sich dort interessiert. Insbesondere auch in Sachen Nachwuchsförderung. Da sind wir mit unserem Know-how und unserer Story ein interessanter Gesprächspartner. Wir haben seit zwei Jahren eine chinesische Website, sind dort medial permanent aktiv.


Wie läuft die Kooperation mit den chinesischen Behörden?
Anders als wir es kennen. Man muss Geduld und Zeit aufbringen. China ist eine andere Welt, die auch aus einer anderen Welt heraus betreut werden muss. Ein Grund mehr, ein Büro zu eröffnen, um reagieren zu können.

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