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Fest am 9. September: 50 Jahre Deininghausen - 7 Gründe hinzugehen

DEININGHAUSEN„500 Gäste, damit wären wir zufrieden.“ Das sagt Manfred Herold, der ehemalige hauptamtliche Stadtteilmanager von Deininghausen. Was ist für Familien mit Kindern am Samstag, 9. September, lohnenswert? Wir haben sieben Dinge herausgepickt aus den Fest "50 Jahre Deininghausen".

50 Jahre Deininghausen - 7 Gründe hinzugehen
Es geht um den 50. Geburtstag des neuzeitlichen Deininghausens. Foto: Tobias Weckenbrock
  1. Das Kinderfest zwischen 14 und 17 Uhr bietet alles, womit man Kinder glücklich machen kann: Hüpfburg, Schminkstand, ein kleines Karussell (geliehen von der Kolpingsfamilie Henrichenburg), eine Bimmelbahn, die durch die Siedlung fährt, ein Zauberer, eine „Spielstraße“ der AWO-Kita. Das sind die Attraktionen – da wird einem nicht langweilig.
  2. Was man zum Kinderfest betonen muss, und das ist der eigentliche Clou: Für Kinder ist die Teilnahme kostenlos. Einmal Bimmelbahn- und einmal Karussellfahren, einmal von einem Fotografen (Uwe Wortmann / Fotostudio Keepsmile) fotografiert werden und den Abzug gleich mitnehmen; dazu einmal schminken lassen, ein Würstchen essen und ein Getränk verzehren – das sind die Dinge, die auf einer Laufkarte stehen, die jedes Kind bekommt. Überall wird abgehakt. Auf welchem Volksfest gibt es das sonst? Vergangenes Jahr sollen 150 Laufkarten ausgegeben worden sein.
  3. Es gibt neben Kaffee und Kuchen auch Bier. Bei den Kinderfesten, die in den vergangenen Jahren in Deininghausen stattfanden, wurde das von der Karte gestrichen. Klar, wenn es sich um ein Kinderfest handelt. Zum 50-jährigen Ortsteil-Bestehen hat man aber entschieden, auch ein gemütliches Bierchen am Stehtisch oder auf der Bierzeltgarnitur anbieten zu wollen. Der Preis für ein frisch gezapftes 0,2-Liter-Kaltgetränk: 1 Euro.
  4. Das Fest ist auch etwas für Ältere: Der Shanty-Chor, den Conny Straßmann im vergangenen Jahr gründete, tritt auf der Bühne auf – das ist vermutlich eher was für die betagteren Gäste. Bei Bierchen, Gegrilltem oder Kaffee und Kuchen lässt sich dann am Bärenplatz prima über die Geschichte des Ortsteils plaudern. „Weißte noch, damals...?“
  5. Das Fest bietet ein Ganztags-Programm: Von 13 bis 21 Uhr ist der Bärenplatz in Feierlaune. Man kann also kommen, wann es einem passt.
  6. Musik für alle: Live@five heißt eine fünfköpfige Männer-Band, die Rock- und Popklassiker covert. Sie wird ab 18 Uhr spielen, auch wenn sie dem Bandnamen nach eine Stunde eher auf die Bühne müsste. Egal. Das kann auf jeden Fall munter werden, da ist auch vieles zum Mitgrooven und Mitsingen dabei.
  7. Hip-Hop von hier: Ein waschechter „Deininghauser Jung“ kommt zurück in seine „Hood“, wie Rapper sagen würden. André Hauter, in der Musikbranche bekannt als H1, steht beim Fest auf der Bühne. Dass er das tut, ist nicht selbstverständlich, denn er wohnt inzwischen in Bochum, hat mit seinem YouTube-Kanal (H1musik) fast 18.000 Abonnenten und viele Stücke zusammen mit bekannten Künstlern der Szene aufgenommen: Payman und Melissa Heiduk zum Beispiel. Hauter singt dabei auch mit starker Stimme, die Musik hat hitverdächtige Deutschpop-Anklänge, der aktuelle Track „Feuer und Flamme“ auch Ohrwurmpotenzial. André Hauter wuchs in Deininghausen auf und bekam die Chance, sich in der Rappelkiste ein Tonstudio einzurichten. Das war der Start – und am 9. September ist er zurück.

Deininghausen - schon deutlich älter als 50 Jahre

  • Das Ur-Deininghausen entstand wahrscheinlich um 767, wobei eine kleine Ansiedlung von Hütten am Bach nicht urkundlich belegt ist.
  • Urkundlich erwähnt ist der heutige Name nach Angaben in der Festschrift zum 40-jährigen Bestehen erstmals um das Jahr 1150.
  • Im Jahre 1828 lebten in Deininghausen 123 Menschen.
  • Ende der 50er-Jahre wurde das neuzeitliche Deininghausen gedacht: Ein Stadtteil für 3000 Menschen.
  • 1967 waren die ersten 750 Wohneinheiten fertig.
  • 1969 lebten in Deininghausen 3219 Menschen.

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Kommentare
  • Moment mal, ich habe dort selbst einmal ca. 1 Jahr gewohnt.
    von Spanki01 am 08.09.2017 08:30 Uhr

    Deininghausen ist ein vermüllter Stadtteil von Castrop-Rauxel, der sicher weit vor übriger Bebauung angelegt wurde. Massenweise leer stehende Wohnungen, keine vernünftige Einkaufsmöglichkeit außer ein Kiosk. Die Schule wurde geschlossen. Inzwischen ist Deininghausen noch mehr zu einem sozialen Brennpunkt herunter gekommen und wird weiter absinken. Man erweist niemanden einen Gefallen dort hin zu ziehen und schon recht nicht mit Kinder.

  • Schlimme Falschinfos von einem Unwissenden!
    von KeinSpanki am 08.09.2017 22:07 Uhr

    Deininghausen ist nicht vermüllt, denn es gibt Mülltonnen die genutzt und geleert werden! Es gibt so gut wie keine leeren Wohnungen mehr, das die Gesellschaften bereits einen Großteil renoviert haben und nach und nach alle renoviert werden! In fußläufiger Nähe ist ein Nettomarkt incl. Bäcker. Außerdem ist direkt ein Bauer mit Artgerechter Tierhaltung und noch ein 2. Bauer mit 2 Hühnermobilen. Man bekommt locker alles was man braucht, außer Bekleidung. Demnächst wird es noch mehr geben, der ehemalige Imbiss wir renoviert. Auch das Restaurant wird einen neuen Pächter erhalten, die Renovierungen sind fast abgeschlossen. In Deininghausen selber gibt es einen Frischemarkt und den erwähnten Kiosk. Schule ist geöffnet! Deininghausen hatte 2016 mit die niedrigste Kriminalitätsrate von allen Castrop-Rauxler Stadtteilen! Es ist ein Stadtteil mitten im Grünen, rundherum Wald und Wiesen mit fast keinem Lärm. Ideal für Kinder da der Waldspielplatz mit Tiergehäge nebenan ist. Bitte bleib weg!

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