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Neue Wohngebiete: Haltern soll ein neues Entwicklungskonzept kriegen

HALTERNWohnraum in Haltern ist knapp. Deshalb werden Verwaltung und Politik überlegen, wie und wo sie neue Quartiere schaffen oder freie innerstädtische Flächen vermarkten können. Und auch sonst gilt es, die Zukunft der Stadt zu sichern. Zwei Büros aus Hamburg und Dortmund bewerben sich, Haltern Ideen zu liefern.

Haltern soll ein neues Entwicklungskonzept kriegen
Der Alte Markt in der Innenstadt. Foto: Mike Kestermann

Grundlage allen Handelns ist das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK). Das soll von einem Büro passgenau für Haltern formuliert werden. Dieses Konzept ist zugleich Grundlage für das Abrufen weiterer Fördermittel von Land und Bund.

„Beide Bewerber haben aus Sicht der Verwaltung ein geeignetes und überzeugendes Angebot eingereicht“, heißt es seitens des städtischen Bauamtes. Am 21. September (Donnerstag) stellen sie sich im Ausschuss Stadtentwicklung/Umwelt vor. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Rathaus, Dr. Conrads-Straße 1.

Nach entsprechendem politischen Beschluss hatte eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe die Ausschreibung mit Leistungsverzeichnis vorbereitet. Sechs Büros wurden ausgewählt und nach ihrem Interesse gefragt, für die 38 638 Einwohner zählende Stadt Haltern Zukunft zu entwerfen. Zwei sagten aufgrund ihrer Auftragslage ab, zwei meldeten sich nicht zurück, zwei Angebote sind letztlich eingegangen. Die Büros aus Hamburg und Dortmund wollen sich am 21. September mit ihrem Konzept empfehlen. Der Beschluss über die Vergabe soll dann am 12. Oktober erfolgen.

Wofür steht ISEK? Dazu sagt Baudezernentin Anette Brachthäuser: „Wir schauen, wo gibt es Nachverdichtungspotenziale. Wir entwickeln klimafreundliche Ideen für den mobilen und ruhenden Verkehr sowie eine noch bessere Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr und wir überlegen, wie aufgegebene Schulstandorte wie die Martin-Luther-Schule genutzt werden können oder Haltern sich als Ankerpunkt für den regionalen Tourismus weiter ausbauen lässt.“ Die Politik wünscht sich, dass nach der Innenstadt später auch die Ortsteile entsprechend betrachtet werden.

Vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen, die sich aus der demografischen Entwicklung, dem Klimawandel, den neuen Formen der Mobilität und der Digitalisierung ergeben, ist laut Brachthäuser eine zukunftsweisende Ausrichtung Halterns notwendig. Das städtebauliche Entwicklungskonzept soll schlüssige Antworten auf Fragen zur gelungenen Stadtentwicklung geben.

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