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Lizenz für Horrorfilm "Hostel": Movie Park erweitert sein Grusel-Angebot

KIRCHHELLENEiner der am kontrovers diskutiertesten Filme des Horrorgenres hält mit Beginn des Halloween-Horror-Festes Einzug in den Movie Park. Im Film- und Freizeitpark dient neben „The Walking Dead“ und „Insidious“ jetzt der Grusel-Schocker „Hostel“ als Vorlage für eine neue Horror-Attraktion.

Movie Park erweitert sein Grusel-Angebot
Zombies gibt es natürlich auch noch im Movie Park zu sehen. Foto: Julian Schäpertöns

„Mit dieser Lizenz, die wir gleich für zwei Jahre erworben haben, führen wir unsere Gäste ein weiteres Mal an ihre Grenzen“, gibt Geschäftsführer Thorsten Backhaus einen leisen Vorgeschmack auf die Neuheit. „Wir bieten damit Horror in einer neuen Dimension. Denn allein die Grundidee des Films ist so erschreckend wie pervers. Reiche Geschäftsleute bezahlen Geld, um andere Menschen zu foltern und zu töten. Diesen Gedanken möchte man eigentlich nicht weiter verfolgen und ihn weit von sich schieben. So etwas kann es doch nicht geben, oder?“, stellt der Geschäftsführer die Frage, die bestimmt auch vielen Gästen durch den Kopf gehen mag.

Albtraum wird Realität

Und das ist genau der Punkt, an dem der Movie Park Germany nur allzu gern ansetzt. Seit 19 Jahren gibt es das Halloween Horror Fest im Park und gehöre damit zu den Vorreitern, so Thorsten Backhaus weiter. „Wir müssen uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um unseren Kult-Status auch zu behalten.“ Blutig ist das Event immer schon gewesen, jetzt holt der Park einen weiteren Albtraum in die Realität und möchte die Gäste so nah wie möglich an die Folterszenen heran bringen. Aufgrund der detailgetreuen Darstellungen wird dieses neue Horror-Erlebnis aller Voraussicht nach auch erst ab 18 Jahren zugänglich sein.

Vom Rotlichtviertel in Amsterdam, über das scheinbar harmlose Hostel irgendwo in der Slowakei bis hin zu den Folterräumen auf einem verlassenen und heruntergekommenen Fabrikgelände erleben die Gäste gleich 20 verschiedene Szenen in der Chronologie des bekannten Horrorstreifens. „Diese sind absolut detailgetreu nachgebaut und entstammen alle dem ersten Teil der Hostel-Trilogie. Das Besondere an der Attraktion ist, dass sie sich sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich abspielt“, erklärt Thorsten Backhaus. Seit einem halben Jahr ist das fünfköpfige Projektteam rund um Leiter Manuel Prossotowicz nun mit der Konzeption und dem Bau im Eventcenter beschäftigt.

Scheinbar harmlose Reise

„Ähnlich wie die drei Hauptprotagonisten aus dem Film begeben sich auch unsere Gäste auf eine scheinbar harmlose Vergnügungstour durch halb Europa, im Laufe derer sich jedoch die Extreme menschlicher Perversion offenbaren und damit das Verständnis von Gut und Böse für immer infrage stellen“, fasst Manuel Prossotowicz zusammen.
Die Storyline der Attraktion, die Abfolge und kreative Gestaltung der Räume resultiert aus einer Zusammenarbeit des Movie Park Germany mit der niederländische Designfirma Del Dracco. „Wir haben uns immer und immer wieder den Film angeschaut und daraus ein Konzept entwickelt“, erklärt Prossotowicz. Unterstützung kommt von IMAscore und IMAmedia, zwei Unternehmen, die sich auf die musikalische und mediale Contentproduktion für die Freizeitindustrie spezialisiert haben.

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